STAATSDAMPFER SCHAARHÖRN /
Technische Daten


Schiffswerfte und Maschinenfabrik AG / Hamburg

(vormals Janssen & Schmilinsky)


Am 24. August 1888 wurde die Gesellschaft gegründet, indem man die 1858 von J.C. Jans-

sen und J.F. Schmilinsky gegründete Firma Janssen & Schmilinsky übernahm. Gleichzeitig

wandelte man die Firma in eine Aktiengesellschaft um. Die Gesellschaft spezialisierte sich

auf den Umbau von Fracht- und Fahrgastdampfern, doch auch die Reparatur von Schiffen,

wie Fluß- und Hafenschleppern, Maschinen und Kesseln gehörte zum festen Programm. Zu-

dem baute man Schrauben- und Radpassagierdampfer für Fluß- und Küstenfahrten, Hochsee-

fischdampfer, Motorsegler, schnellaufende Maschinen für Dynamobetrieb, Schiffsmaschinen

(zwei und mehrzylindrig, wie die Dreifach- Expansionsmaschinen des STAATSDAMPFERS

SCHAARHÖRN), sowie Dampfkessel bis zu 150 qm Heizfläche. Die Werft besaß zwei Helgen

von 45 m Länge sowie drei kleinere Hellinge von 28 m Länge und zwei Schiffsaufschleppan-

lagen.


Auf dieser Werft wurden einige der noch heute in Europa fahrenden Dampfschiffe gebaut.

Hierzu zählen u.a. der Salondampfer ALEXANDRA in Flensburg, die Dampfschlepper CLAUS D.

(Ex- SCHULAU, Ex- MOORFLEET) und TIGER aus Hamburg, sowie der Schlepper NOORDZEE

(Ex- Taucher Sievers, Ex- Nordsee) in den Niederlanden


1929 übernahmen die Howaltswerke die Schiffswerfte und Maschinenfabrik AG und führten

diese unter der Bezeichnung Howaldtswerke AG Kiel, Abteilung vormals Janssen und

Schmilinsky weiter. Am 20. September 1930 erfolgte die Löschung im Handelsregister.


Werbung der Schiffswerfte & Maschinenfabrik


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